Foto: Katharina B.B.
Heutzutage ist ja jeder irgendwie Fotograf. Genauso wie jeder Coach ist. Oder Content Creator. Das macht aber letztendlich nichts. Denn Insta-Hype-Menschen und tausend Filter über einem Bild ersetzen nie einen professionellen Fotografen, der seinen Beruf und sein Handwerk von der Pike auf gelernt hat. Und genau an diesem Punkt poppt Moritz Dollinger aus der pastellfarbenen Einheitsbubble auf. Der drückt einmal ab und lässt die Filterpistole im Halfter stecken. Denn das Bild sitzt.
Warum? Weil er sein Leben lang nichts anderes macht, die entsprechende Ausbildung absolviert hat und, am wichtigsten, das Auge hat. The magic eye. Für Menschen. Für Ereignisse. Für Situationen. Erfahrung trifft auf den permanenten Ehrgeiz, immer tight abzuliefern. Wer kann schon von sich behaupten, dass seine Skills bei internationalen Ereignissen wie Olympischen Sommer- wie Winterspielen, Stadionkonzerten von Talyor Swift, Madonna und Metallica oder bei Fußball-Europameisterschaften feingeschliffen wurden? Genau, Moritz Dollinger zum Beispiel.
Bei diesen globalen Event-Produktionen (und bei sehr vielen mehr) hat Moritz als Kameramann für Spezialkamera-Systeme mitgewirkt. Wer aber schon im Alter von 12 Jahren seine erste Lasershow mit Lego baut und sich mit 15 als Lightjockey im lokalen Club engagiert und das Lichtpult pflegt und repariert, dem ist ein gewisser Weg vorgezeichnet. Ein Weg definitiv weit weg vom Durchschnitt, der 2025 zur Aufnahme in den Bund Professioneller Portraitfotografen (BPP) führte.